Lust auf Tennis!
TC Rheinbach e.V.

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Tk-Wanderung zu Honnschaften und zum Goldloch

Tennis – Tk am Stadtwald Rheinbach
Tk-Wanderung zu Honnschaften und zum Goldloch

Rheinbach. Die traditionelle Winterwanderung der knapp dreißig Tennissportler, fachkundig geleitet von Karin und Jörg Salewski,

führt zu den „Honnschaften“ Insul und Schuld an der Ahr sowie zum „Goldloch“. Honnschaften waren schon in fränkischer Zeit die kleinsten Verwaltungseinheiten und deuten auf die uralte, und zeitweilig sogar römische Vergangenheit dieser Ortschaften. Die Wanderer auf dem Ahrsteig bzw. dem Ahrtalradweg treffen am „Goldloch“ auf die Bergwerksgeschichte dieser Region: Drei Mundlochstollen sind die Eingänge zum Kupferberg, wo bis in die 1930er Jahre Erz abgebaut wurde.

Weitere Stationen dieser Ahrwanderung sind eine gut erkennbare Furt, Teil des alten Handelsweges nach Bad Münstereifel, die hoch auf dem Steilhang der Ahr gelegene Kirche von Schuld, die Marienkapelle Schorn und die idyllisch gelegene 1948 erbaute Freilichtbühne. 

Nach dreistündiger Wanderung freut man sich über die schönen Eindrücke bei einer Schlusseinkehr im malerischen Insul.

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Wie alles begann

Wenn Großes und Neues entsteht, braucht es Menschen, die bereit sind, mit Initiative, Engagement und Motivation für eine Idee viel Zeit einzubringen. Mit der Entstehungsgeschichte unseres Vereins ist ein Name für immer verbunden, Lothar Fialkowski, der viele Hürden auf diesem Weg genommen hat und unseren Tennisverein gegründet hat. Lothar begeisterte sieben Personen, die für die Gründung eines Vereins notwendig sind und drei weitere Personen für den Vorstand. Es konnte losgehen: der „Tennisklub am Stadtwald“ entstand. Dann folgten zahlreiche vereinsformale und -rechtliche Abstimmungen mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt, um dann in die konkrete Planung für den Bau der Tennisanlage zu gehen. Auch hier gab es zahlreiche infrastrukturelle und bautechnische Fragestellungen zu klären, denn man baut und plant nicht alle Tage eine Tennisanlage:

  • den Bau der Tennisplätze,
  • die Bereitstellung der Wasser- und Stromanschlüsse
  • den Bau der Bewässerungseinrichtungen,
  • Wege- und Parkplatzbau,
  • den Bau eines Klubhauses (sprich: Umkleidegebäude).

Auch die Folgekosten, wie z.B. Unterhalt der Plätze, Frühjahrs- und Herbstinstandsetzung, Platzwart, Pflege der Außenanlagen, Beiträge für Versicherungen, Mitgliedsbeitrag an den Deutschen Sportbund und an den Tennisverband, usw. bedurften der intensiven Diskussion. Konnte das alles finanziert werden? Lothar und seine Crew kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass es bei Erfüllung folgender Voraussetzungen möglich sein würde:

  • Unterstützung der Stadt Rheinbach
  • Beitritt genügender Mitglieder
  • Zuschüsse des Rhein-Sieg-Kreises, des Regierungspräsidenten Köln und/oder eines möglichen Darlehens des Deutschen Sportbundes.

Die Vereinsgründung vollzog sich dann am 11. Juni 1976 mit dem neuen Vorstand:

  • 1. Vorsitzender: Lothar Fialkowski,
  • 2. Vorsitzender: Peter Wittgrefe (zugleich Stellvertreter),
  • Schatzmeister: Wolfgang Schmücker.

Der TC Rot-Weiß Rheinbach übergab dem neuen Verein seine Warteliste, worauf sich 136 Interessenten beim TK am Stadtwald anmeldeten. Am 26. Februar 1977 bestätigte der Vorstand gegenüber allen Antragstellern die Aufnahme in den Klub. Und am 17. September 1977 war es dann soweit: der damalige Bürgermeister Büttgenbach gab den mittlerweils über 150 Mitglieder den Startschuß zur Eröffnung der ersten drei Tennisplätze. Gerade mal 15 Monate seit der Gründungsversammlung waren bis zur Platzeröffnung vergangen. Mühen und Schweiß hatten sich gelohnt. Knapp sieben Jahre später, im April 1984, eröffnete der Klub zwei zusätzliche Plätze, so dass heute ein reger Spielbetrieb möglich ist.

 

 

Tk-Vorsitzender sieht den Klub operativ und strategisch gut aufgestellt

Tk-Vorsitzender sieht den Klub operativ und strategisch gut aufgestellt

Der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag sieht in der gut besuchten Jahreshauptversammlung den Tk am Stadtwald Rheinbach e.V. finanziell, personell, und sportlich sowie mit spannenden Projekten auf gutem Wege.

Mit den Rechenschaftsberichten und Neuwahlen des gesamten Vorstandes sowie dem Ausblick auf den laufenden Betrieb und neue Projekte entsteht bei der JHV ein umfassendes Lagebild für die Mitglieder.

Tennisinfrastruktur an der Schubertstraße in besten Händen

Im Mittelpunkt der Ausführungen des 2. Vorsitzenden Klaus Deselaers stehen die Instandhaltung des Klubhauses und die Pflege der Tennisanlage am Freizeitpark sowie die erforderlichen personellen Voraussetzungen. Mit der erneuten Übernahme des Klubhausmanagements durch Dieter Gutjahr liegt die Pflege der Tennisanlage in fachlich besten Händen. Von besonderem Vorteil ist, dass Gutjahr langjähriges Tk-Mitglied und selbst Wettkampfspieler ist. Er wird künftig auch das neue Bewirtungskonzept, das sich nicht nur bei der Getränkeversorgung, sondern auch bei der Organisation der sportlichen und geselligen Veranstaltungen bewährt hat, umsetzen.

Die Frühjahrs- und Herbstinstandsetzung der 5-Platz-Tennisanlage wird wie bisher durch engagierte Tk-Mitglieder geleistet, so dass kostengünstig gearbeitet und auf Zusatzbelastungen für die Mitglieder auch im kommenden Jahr verzichtet werden kann.

Der Klub schreibt schwarze Zahlen

Bei einer Mitgliederversammlung ist es eine alle bewegende Frage, ob die Mitgliedsbeiträge stabil bleiben oder erhöht werden müssen. Der Kassenwart Detlef Nenzel, dem von den Kassenprüfern einwandfreie Arbeit bescheinigt wird, liefert eine im wahrsten Sinne des Wortes positive Bilanz: Sorgfältige Planung, saubere Ausgabenkontrolle und Steigerung der Einnahmen durch erhöhte Mitgliederzahlen und Gewinnen von Sponsoren in der Kernstadt führen in der Bilanz – ohne auf Rücklagen zurückgreifen zu müssen – zu einem positiven Abschluss, der von den Kassenprüfern Peter Niemeier und Wolf-Dietrich Toop bescheinigt wird. Damit bleiben auch künftig die Mitgliedsbeiträge stabil.

Die Steigerung der Mitgliederzahlen sei Bestätigung und Ansporn, so auch der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Pressewart K. Gunter v. Kajdacsy, auch weiterhin durch attraktive Veranstaltungen Mitglieder zu halten und neue Mitglieder zu werben.

Die Mannschaften sind die Heimat der Tennisspieler

Der Sport- und Jugendwart Dirk Melchior freut sich über eine positive Bilanz: Bei den Medenspielen in der Sommersaison 2017 traten eine Mannschaft im Juniorenbereich (Juniorinnen 18), drei Damen- und sechs Herrenmannschaften zum Wettkampf um Klassenerhalt oder gar Aufstieg an. Sieben Mannschaften erhalten ihre Klasse, insbesondere freuen sich die Damen 50 über ihren Verbleib in der Oberliga des Tennisverbandes Mittelrhein (TVM).

Drei Mannschaften erkämpften den Aufstieg: die 1. Mannschaft Herren 40 in die 2. Verbandsliga, die 2. Mannschaft Herren 40 in die 1. Bezirksliga und die 1. Mannschaft Herren 70 in die Oberliga des TVM.

Die Mannschaft Herren 40 (1) hat sich in besonderem Maße ausgezeichnet, so der Tk-Vorsitzende bei der Übergabe eines Präsents an die Mannschaft, sie ist nicht nur mit einem ersten Tabellenplatz in die 2. Verbandsliga aufgestiegen, sondern hat zunächst den Bezirkspokal linksrheinisch des TVM im Endspiel gegen den TC SW Mechernich und dann den TVM-Cup gegen denTC Grün-Weiß Leverkusen gewonnen. Von dieser Mannschaft unter Führung von Ralf Esser werden im kommenden Jahr spannende Spiele auf höchstem Niveau zu erwarten sein.

„Treppchenplätze“ bei den Stadtmeisterschaften

Mit Freude konnte Melchior feststellen, dass auch die Beteiligung und die Leistungen der Tk-Mitglieder bei den Rheinbacher Tennis-Stadtmeisterschaften erfreulich waren.… Mehr Details

Tk am Stadtwald auf gutem Weg

Tk am Stadtwald auf gutem Weg

Tk-Vorsitzender sieht den Klub auf gutem Wege

Rheinbach. Der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag sieht in einer Zwischenbilanz anlässlich einer kulturellen Veranstaltung den Tk am Stadtwald Rheinbach e.V. sportlich und auch sonst gut aufgestellt.

Bevor mit der Lesung des vom Tk-Mitglied Wulf E. Bley verfassten und vom Tk-Mitglied K. Gunter v. Kajdacsy jüngst herausgegebenen Buches „Das Labyrinth von Rheinbach und andere Erzählungen vom Fuße der Eifel“ begonnen wurde, beurteilte der Tk-Vorsitzende in einem Rück- und einem Ausblick die aktuelle Lage des Tennisklubs.

Mannschaftssport 
Im Mannschaftssport haben sich in der Sommersaison die Damen 00 und Damen 40 gut im Mittelfeld der Tabelle behauptet. Die Damen 50 müssen sich (zunächst) aus der Oberliga verabschieden und werden in der kommenden Saison in der 1. Verbandsliga antreten. Bei den Pokalspielen des Tennisverbandes Mittelrhein (TVM) haben sie erfreulicherweise das Halbfinale des Verbandspokals erreicht.
Bei den Herren waren sechs Mannschaften angetreten, wobei die Herren 70 in einer Gruppe von sieben Mannschaften keinen Wettkampf verloren und mit einem hervorragenden ersten Platz den Aufstieg in Oberliga des TVM geschafft haben.
Die Herren 40 (2) sind gleichfalls mit einem ersten Tabellenplatz in die 1. Bezirksliga des TVM aufgestiegen.
Die Mannschaft Herren 40 (1) hat sich in besonderem Maße ausgezeichnet, so der Tk-Vorsitzende, sie ist nicht nur mit einem ersten Tabellenplatz in die 2. Verbandsliga aufgestiegen, sondern hat zunächst den Bezirkspokal linksrheinisch des TVM im Endspiel gegen den TC SW Mechernich und dann den TVM-Cup gegen denTC Grün-Weiß Leverkusen gewonnen. Von dieser Mannschaft unter Führung von Ralf Esser werden im kommenden Jahr spannende Spiele auf höchstem Niveau zu erwarten sein.

Der Tk am Stadtwald wird in der kommenden Saison voraussichtlich mit neun Medenspielmannschaften im Erwachsenenbereich antreten. Derzeit steht die Bildung einer Mannschaft Damen 60 an, für die noch Spielerinnen gesucht werden.

„Treppchenplätze“ bei den Stadtmeisterschaften
Mit Freude konnte Scherhag darüber hinaus feststellen, dass auch die Beteiligung und die Leistungen der Tk-Mitglieder bei den Rheinbacher Tennis-Stadtmeisterschaften erfreulich waren. So wurden von Tk-Mitgliedern bei insgesamt 11 Disziplinen zehn „Treppchenplätze“ erklommen. Erstplatzierte wurden bei der Konkurrenz Damendoppel 40/50 Sigrid Scherhag und Karin Schulze sowie bei den Herren Einzel 60 Hubert Häckel.
Bei den Jugendstadtmeisterschaften errangen bei den Jungen U14/16 Christoph Thomsen, bei den Juniorinnen 16/18 Esther Maurus jeweils den ersten Platz.
In der Nebenrunde Juniorinnen 16/18 belegte Jona-Marie Westerkamp den ersten und Victoria Eusterholz den zweiten Platz.

Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften und Mittelrheinmeisterschaften
Sportlerinnen und Sportler des Tk am Stadtwald haben Rheinbach bei den 64. Nationalen Deutschen Tennismeisterschaften in Bad Neuenahr gut vertreten:
Ursula Simonis hat bei den Damen 55 das Finale der Nebenrunde erreicht und wurde Vizemeisterin.
Winfried Schardt und Hubert Häckel haben bei den Herren 70 im Einzel jeweils die Runde 3 und im Doppel gemeinsam das Achtelfinale erreicht.
Winfried Schardt wurde darüber hinaus auch Vizemeister bei den Mittelrheinmeisterschaften des TVM.

Sportlerehrung 2017 
Bei der durch den Stadtsportverband und der Stadt Rheinbach veranstalteten Sportlerehrung wurden vom Tk am Stadtwald Rheinbach die Mannschaften Herren 70 (Mannschaftsführer Dr. Wolf Jorke), Herren 40 (1) (MF Ralf Esser) und Herren 40 (2) (MF Heiko Perkuhn) sowie Ursula Simonis, Winfried Schardt und Hubert Häckel für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

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Sport, Spiel und Spaß für die Rheinbacher Tennisjugend

Sport, Spiel und Spaß für die Rheinbacher Tennisjugend

Rheinbach. Für Mädchen und Knaben sowie für Juniorinnen und Junioren des Tk am Stadtwald wurde am 24. September 2017 der 8. Karlheinz Federau – Jugendtag mit einem Tennisturnier, einem Fitne24sstest mit verschiedenen Disziplinen sowie weiteren spannenden Aktivitäten geboten. Die Sieger wurden mit Pokalen, Sachpreisen und Urkunden belohnt.

Namensgeber dieser traditionellen und immer wieder bestens angenommenen Veranstaltung ist das 2010 verstorbene Mitglied des Tk am Stadtwald Karlheinz Federau, der sich viele Jahre für die Jugendarbeit engagiert hatte.

Mittagessen, Kuchen und Getränke waren für die jungen Tennisspielerinnen und -spieler kostenfrei, ebenso wie leckere Gemüsesticks mit Dip und Äpfel aus der Region.

Da der Tk am Stadtwald in der Jugendarbeit eng mit dem Tennisclub Sportpark Rot-Weiß Rheinbach zusammenarbeitet, war auch dessen Jugend eingeladen, so dass das Teilnehmerfeld insgesamt 30 Kinder und Jugendliche umfasste.

Der Cheftrainer Martin Koch hatte gemeinsam mit dem Jugendwart des Tk am Stadtwald, Detlef Nenzel, ein Programm zusammengestellt, das während des gesamten Tages den Kindern und Jugendlichen Spannung und Abwechslung bot. Zusätzliche Trainer und Helfer, wie Sven Luca Thomsen und Niklas Wildt, beide Teilnehmer im Vorjahr, sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Tennistages.

Für die kleinen Wettbewerbe und Turniere wurden drei alters- und leistungsgerechte Gruppen gebildet:

Sieger in der Kindergruppe wurde Til Schöndube vor Liam Huthwelker und Julia Menzel.

Sieger in der Gruppe Jugend 1(10 bis 14 Jahre) wurde Alent Khalo vor Amelie Völkering und Julia Menzel.

Sieger in der Gruppe Jugend 2 (15 bis 18 Jahre) wurde Tom Maiworm vor Tom Bachler und Amelie Schöndube.

Bei der Siegerehrung wurden von Stefanie Stahnke, Merzbach, besonders angefertigte Glaspokale, weitere Preise und Urkunden vom Jugendwart des Tk am Stadtwald Detlef Nenzel überreicht.

Wolf-Ullrich Scherhag, 1. Vorsitzender des Tk am Stadtwald, und Dr. Kristina Federau, Tochter des Namensgebers der Veranstaltung, sowie die zahlreichen Eltern freuten sich nicht nur über die Begeisterung der Turnierteilnehmer, sondern auch über das Engagement der Organisatoren auf und neben dem Platz und die individuelle Ansprache und fürsorgliche Betreuung des Tennisnachwuchses.

Das Labyrinth von Rheinbach

Das Labyrinth von Rheinbach

Rheinbach. Traditionell geht es bei der Tk-Sonderveranstaltung im Herbst um ein kulturelles Thema, das zumeist auch aus den eigenen Reihen gestaltet wird. Heuer konnte der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag gleich zwei an einem Projekt beteiligte Tennissportler ankündigen.

Es wurde das vom Tk-Mitglied Wulf E. Bley verfasste und vom Tk-Mitglied K. Gunter v. Kajdacsy herausgegebene Buch „Das Labyrinth von Rheinbach“ vorgestellt.

Der Autor Wulf E. Bley, Jahrgang 1945, ist Volljurist und war als Rechtsanwalt und Notar bis 1988 und danach als Unternehmensberater tätig. Zugleich war er einige Jahre als Journalist für den Wirtschafts- und Börsenteil einer bekannten deutschsprachigen Zeitung auf Mallorca tätig. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Er hat bis vor kurzem in Rheinbach, seiner Wahlheimat, gelebt, allerdings musste er aus familiären Gründen, diesmal mit seiner Ehefrau, wieder nach St. Gallen ziehen.

Wulf E. Bley hat ein Leben mit vielen Höhen und Tiefen geführt, wie es bunter und ereignisreicher wohl kaum sein kann. Einige Geschichten und Gedanken aus seinem Alltag sind in seinem jüngsten Buch „Das Labyrinth von Rheinbach und andere Erzählungen vom Fuße der Eifel. Es sind überwiegend heitere, teilweise in derber, volkstümlicher Sprache verfasste Geschichten aus dem täglichen Leben.

Da der Autor Wulf E. Bley verhindert war, übernahm der Herausgeber K. Gunter v. Kajdacsy, überzeugter Wahlrheinbacher, die Vorstellung des Buches und auch die Lesung.
Auf die Erzählungen stimmte er mit dem Vortrag des von ihm verfassten Vorworts ein, in dem er seine „Beobachtungen“ hinsichtlich der Menschen und der Atmosphäre in einer Stadt, in der Geschichte gelebt wird und in der Geschichtchen erlebt werden, festhält.
So beschreibt er das „weltgeschichtliche Rheinbach“ am Beispiel der Historie des Rheinbacher Waldhotels, das „entschleunigte Rheinbach“ am Beispiel einer Beschleunigungsspur innerhalb der Kleinstadt, das „katholische Rheinbach“ am Beispiel der Vereinslandschaft und das „überschaubare Rheinbach“ am Labyrinth von Rheinbach.

Nach dieser Einstimmung wurde zunächst die Geschichte „High Noon-die Katze und ich“ vorgetragen, in der die Versuche dargestellt werden, dem „Tigerlein“ Medikamente einzugeben. Im „Tagebuch eines Hobbygärtners“ geht es um die Liebe zur Natur und um den Anbau von Kürbissen auf einem Balkon. Danach folgte die Lesung von „Zwei Briefen zu einem Schadensfall“, einer Erzählung, was alles passieren kann, wenn die liebe Ehefrau zur Kur in Bad Neuenahr weilt. Den Höhepunkt und Abschluss der Lesung bildete die Erzählung „Ein weißes Dezembermärchen: Schnee in Rheinbach“, in der in einem Tagebuch festgehalten wird, wie schnell sich romantische Stimmungen ändern können.

Der Herausgeber wies aber auch darauf hin, dass in den 25 Geschichten durchaus auch kritische Gedanken zur Politik und zum Raubtierkapitalismus enthalten sind.

Die Zuhörer hatten viel Spaß und waren sich einig, mit der Lesung einen unterhaltsamen Abend erlebt und einen Anreiz zum Lesen dieses Buches erhalten zu haben, das sich auch zum Vorlesen eignet.

Der Pokal geht nach Rheinbach!

Der Pokal geht nach Rheinbach!

Herren 40 siegen im Finale des TVM-Cups gegen Leverkusen

Rheinbach. Die 1. Mannschaft Herren 40 des Tk am Stadtwald Rheinbach hatte sich nach sechs hervorragenden Siegen für die Endrunde des Bezirkspokals des Tennisverbandes Mittelrhein (TVM) qualifiziert. Die Pokalrunden werden im Gedächtnis an den am 6. Juli 2000 verstorbenen langjährigen Ehrenvorsitzenden des TVM, Dr. Paul-Ernst Bauwens, durchgeführt.

Das Finale des TVM-Cups wurde am 17.09.2017 beim TC Bayer Dormagen gegen den TC Grün-Weiß Leverkusen ausgetragen.

Im ersten Einzel trat der Rheinbacher DTB-Ranglistenspieler Ralf Esser gegen den Leverkusener Oswald Reinhold an. Nach einem knappen 6:4 im ersten Satz wurde es im zweiten Satz eng, aber Esser konnte dank seiner Wettkampferfahrung und seiner hervorragenden spielerischen Intelligenz mit 7:5 das erste Match für Rheinbach nach Hause bringen.

Im zweiten Einzel wurde es eindeutiger: Der Rheinbacher Marco Kessler trat gegen Markus Knippschild an, dominierte von Anbeginn das Match und entschied es mit einem klaren Ergebnis von 6:1 und 6:0.

Im Doppel aber wurde intensiv um den Sieg gerungen: Die Rheinbacher Werner Schaller und Dieter Esser hatten im Spiel gegen die Leverkusener Jörg Müller und Oliver Barthels eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Die Rheinbacher konnten zwar den ersten Satz mit einem hart umkämpften 7:5 gewinnen, aber im zweiten Satz wurde noch intensiver jeden einzelnen Punkt gekämpft. Das Doppel Schaller/Esser konnte den Sieg schließlich im Tiebreak erzwingen.

Damit konnten die Herren 40 ihre Erfolgsserie mit 3:0 Matchpunkten und ohne eine einzige Satzabgabe mit einer großen kämpferischen Leistung beenden.

Der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag freut sich über den Sieg der Mannschaft Herren 40: „Diese von Ralf Esser geführte Mannschaft besticht nicht nur durch ihre spielerischen Leistungen, die absolut überzeugend sind, sondern insbesondere auch durch ihren langjährigen engen kameradschaftlichen Zusammenhalt. Der Tk am Stadtwald Rheinbach ist stolz auf diese Mannschaft.“

Tk-Saisonabschlussturnier mit Oktoberfest

Tk-Saisonabschlussturnier mit Oktoberfest

Rheinbach. Kaiserwetter, Weißwürste, Leberkäse und Brezeln sowie bayerisches Bier bildeten den Rahmen für das traditionelle Saisonabschlussturnier und das Oktoberfest des Tk am Stadtwald.

Nur unterbrochen von einem „Fassanstich“ und einem bayerischen Weißwurstessen wurde von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr auf allen fünf Plätzen engagiert Tennis im Mixed-Modus gespielt. Mit 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Turnier bestens besetzt, und dank der straffen Leitung von K. Gunter v. Kajdacsy wurde der Zeitplan genau eingehalten, so dass der 1. Vorsitzende des Tk am Stadtwald, Wolf-Ullrich Scherhag, rechtzeitig vor Beginn des eigentlichen Oktoberfestes während der „Happy Hour“ die Siegerehrung vornehmen konnte.

Zuvor aber würdigte er die sportlichen Leistungen der zehn Tk-Mannschaften während der Sommersaison, von denen immerhin die Herren 70 den Aufstieg in die Oberliga, die 1. Mannschaft Herren 40 in die 2. Verbandsliga und die 2. Mannschaft Herren 40 in die 1. Bezirksliga des Tennisverbandes Mittelrhein geschafft hatten. Zudem wurde die Mannschaft 1. Herren 40 unter Führung von Ralf Esser in einem beispielhaften „Lauf“ ohne Satzverlust Sieger des Bezirkspokals (TVM-Cup).

Mit Freude konnte Scherhag darüber hinaus feststellen, dass auch die Beteiligung und die Leistungen der Tk-Mitglieder bei den Rheinbacher Tennis-Stadtmeisterschaften erfreulich waren. So wurden von Tk-Mitgliedern bei insgesamt 11 Disziplinen zehn „Treppchenplätze“ erklommen. Erstplatzierte wurden bei der Konkurrenz Damendoppel 40/50 Sigrid Scherhag und Karin Schulze sowie bei den Herren Einzel 60 Hubert Häckel.

Bei den Jugendstadtmeisterschaften errangen bei den Jungen U14/16 Christoph Thomsen, bei den Juniorinnen 16/18 Esther Maurus jeweils den ersten Platz.

In der Nebenrunde Juniorinnen 16/18 belegte Jona-Marie Westerkamp den ersten und Victoria Eusterholz den zweiten Platz.

Bei den Klubmeisterschaften, die erstmalig nach einem Forderungsmodus ausgetragen wurden, wurden, so Scherhag, weitgehend die Platzierungen nach den Leistungsklassen in den Einzelkonkurrenzen bestätigt, während bei den Doppelkonkurrenzen Mixed 60+ und Herren-Doppel 70 sich Karin Schulze/K. Gunter v. Kajdacsy und Walter Bente/Josef Kuhlmann als Sieger im Round Robin durchsetzen konnten.

Die Siegerehrung des Saisonabschlussturniers nahm der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag dann zusammen mit dem Turnierleiter K. Gunter v. Kajdacsy vor:

Bei den Damen siegte Dorothea Mathy vor Anna Bibo und Ruth Döring. Erstplatzierter bei den Herren war Detlef Otto vor Wulf E. Bley und Josef Kuhlmann.

Besonderen Beifall erhielten Kerstin Sasse-Jansen und Sigrid Scherhag, die sich bravourös in einem Männerumfeld behaupten konnten.

In einem Round-Robin-Sonderturnier errangen Karin Schulze und Dirk Melchior jeweils den ersten Platz.

Nach der Siegerehrung übernahmen Ehrenamtler, wie auch beim Mittagsimbiss, in bewährter Weise die Regie: Mit Wildschwein-Grillwurst und Leberkäse sowie zahlreichen Salaten und reichlich Oktoberfestbier wurde noch lange auf der festlich geschmückten Sonnenterrasse gefeiert.

Alle Teilnehmer am Oktoberfest mit dem Abschlussturnier waren sich einig, dass dies ein äußerst gelungener sportlicher wie auch geselliger Abschluss der Sommertennissaison war, die nunmehr in der Tennishalle in mehreren Gruppen der Erwachsenen und mit dem Jugendtraining unter Leitung des Trainers Martin Koch fortgesetzt wird. Über diese Begegnungen hinaus wird man sich im Winterhalbjahr regelmäßig zu Doppelkopfabenden, Wanderungen sowie einer kulturellen Überraschungsveranstaltung zusammenfinden.

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Tag der offenen Tür – „Null-€-Mitgliedschaft 2017“

Rheinbach. Am Sonntag, 27. August 2017, öffnet der Tk am Stadtwald von 13:00 bis 16:00 Uhr seine Tore mit ganz speziellen Angeboten für Alt und Jung sowie Neustarter und Wiedereinsteiger. Erfahrene Trainer und Spieler stehen bereit, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene kostenfrei in den Tennissport einzuführen. Für Kinder wird das überaus beliebte Kleinfeld-Tennis angeboten. Stollenfreie Schuhe sind mitzubringen, Tennisschläger und Bälle werden vom Tk gestellt. Bei einer Neumitgliedschaft bietet der Tk am Stadtwald kostenfreies Spielen bis zum Saisonende im Oktober. Der Tk-Vorsitzende Wolf-Ullrich Scherhag freut sich auf den Tag der offenen Tür auf der Tennisanlage in der Schubertstraße 58a (beim Beachvolleyballfeld) in Rheinbach: „Mit unseren Angeboten wollen wir vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Tennisstarter für unseren Tennissport begeistern, für den wir mit unserer schönen Klubanlage am Freizeitpark einmalige Voraussetzungen bieten.“

Sommer-Tennis-Camp 2017: Sport, Spiel und vor allem Spaß

Sommer-Tennis-Camp 2017: Sport, Spiel und vor allem Spaß

Rheinbach. In einer gemeinsamen Aktion haben die beiden Rheinbacher Tennisklubs TC Sportpark Rot-Weiß und Tk am Stadtwaldein einwöchiges Ferien-Tenniscamp mit einer Rekordzahl von 32 Kindern im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren veranstaltet und mit Hilfe vieler Helferinnen und Helfer zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Organisiert und geleitet wurde das Camp vom ausgebildeten Tennistrainer Martin Koch, der auch das gemeinsame Kinder- und Jugendtraining beider Tennisklubs leitet, und Martin Kohlert, dem Jugendwart von TCSpRW. Im fachlichen Mittelpunkt standen für alle Altersgruppen Augen-, Handkoodination- und Techniktraining, sowie Schlagsicherheit. Bei der älteren Altersgruppe stand darüber hinaus Taktiktraining und Spielaufbau auf dem Programm, das bestens von den „Campern“ angenommen wurde, erlebbare erste Erfolge brachte und in einem spannenden Abschlussturnier auf der Rot-Weiß-Tennisanlage umgesetzt wurde.

In altersgerechten Gruppen wurde von Montag bis Freitag mit insgesamt zehn Trainern bzw. Betreuern eifrig trainiert, und in den Mittagspausen wurden Videos per Beamer gezeigt, in denen veranschaulicht wurde, auf welche Fähigkeiten Tennisgrößen wie Roger Federer, Dominik Thiem oder Novak Djokovic technisch wert legen und wie sie versuchen das Spiel taktisch zu dominieren.

Die Teilnehmer waren aber nicht nur vom Training begeistert, sondern auch von der fachlichen und fürsorglichen Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer, wie beispielsweise Gudrun und Jürgen Koch, Bärbel und Hubert Häckel sowie Wolfgang Fischer, welche die „Chefs“ im Training der einzelnen Gruppen unterstützten bzw. mit insgesamt sechs Müttern bestens für das leibliche Wohl auf der Tennisanlage und im Klubhaus des SP RW sorgten.

Besonderer Dank galt auch Gudrun Jandray und Heidi Kohlert sowie den Rheinbacher Geschäften „Orientbasar“ und „La Pasteria“ für die hilfreiche Unterstützung.

Die Trainer und Betreuer waren sich einig: Das Sommercamp ist eine Erfolgsstory und wird fortgesetzt werden.

Und die Kinder- und Jugendlichen waren sich auch einig: „Na klar, wir kommen im nächsten Jahr wieder…“

Zum Abschluss wurden nicht nur die Sieger des Turniers geehrt, sondern alle Teilnehmer erhielten auch ein Gruppenfoto von dieser erinnerungswürdigen Veranstaltung

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